Charlie Watts 1941 – 2021

 

Ja, auf Twitter habe ich von seinem Tod erfahren. Und dementsprechend kommentiert. Obwohl ich nie ein Fan der Rolling Stones war, vergoss ich dennoch ein paar Tränen. Der Mythos einer unsterblichen Band bröckelt.

Vor 25 Jahren sah ich auf ONYX das Video zu „I’ve Got A Crush On You“. Entdeckte Bernard Fowler, den ich sonst als Hintergrundsänger der Stones kannte. Was für eine Stimme! Und ein sichtlich entspannter Charlie Watts, der neben „only Rock’n’Roll“ auch anderes macht. Ich kaufte mir das Album umgehend.

Seit 25 Jahren habe ich die CD, höre sie mir immer wieder gerne an und nie werde ich mein Staunen vergessen, als ich das Lied zum ersten Mal hörte und sah.

 

9 Kommentare

  1. Ich kann es immer noch nicht so ganz fassen, obwohl ja vor ein paar Wochen bekannt wurde, dass Charlie Watts sich einer medizinischen Behandlung unterziehen muesse and deswegen die „No Filter“ Tour der Rolling Stones verpassen wuerde.

    Zwar wusste ich von der von Dir erwaehnten Soloscheibe, habe sie allerdings bis dato nicht gehoert.

    Ich will gar nicht darueber nachdenken, wie viele andere Musikkuenstler, die ich sehr schaeze, in ihren siebziger und achtziger Jahren sind…

    1. Die Meldung, dass Charlie bei der kommenden US-Tour vertreten wird, habe ich auch gelesen. Ich dachte mir noch, Charlie wird wieder zurueckkommen. (So wie ich in 2007 auch gedacht habe, Danny Federici wird wieder zurueckkommen…)

      Und leider wird uns C und dazu das depperte Verhalten vieler ignoranter Menschen die Vorfreude vermiesen, unsere musikalischen Helden bald wieder live erleben zu duerfen.

    1. Ich bin zwar relativ früh mit den Rolling Stones in Berührung gekommen – ich meine, wer kommt NICHT an die Stones vorbei. Sogar meine gehörlosen Eltern kennen die Urgesteine.
      In Zeiten von „Voodoo Lounge“ und „Bridges To Babylon“ entwickelte ich so etwas wie ein Interesse für die Herren, aber die Leidenschaft blieb aus.

      Im Zuge dessen erfuhr ich, dass Charlie schon Anfang der 1990er Jahre ein Jazzalbum aufnahm, aber ich kümmerte mich nicht weiter darum.

      Anders dann 1996, als ich das oben erwähnte Video sah. Und ich musste schmunzeln, dass der sonst so zurückhaltende Charlie Watts in dem Video Bernard Fowler die Frau wegschnappt.

      Danke für den Link, das werde ich mir dann morgen in Heimarbeit anhören.

    2. Danke noch einmal für den Link zum Podcast, ich habe es gern gehört.
      Jetzt habe ich wieder meinen arte-Abend. Nach dem Hauptfilm kommen ein paar Sendungen zu Charlie Watts und den Stones.

    3. Danke nochmals für den Link. Auch wenn ich Podcasts oder Radiosendungen generell unerträglich finde (es wird einfach zu viel geredet), habe ich mir diese Folge gern angehört.

      1. Der SRF-Podcast wurde ja noch zu Lebzeiten von Charlie Watts produziert. Ich kann mir nun die Stones ohne ihn nicht mehr vorstellen, das liegt nicht nur am Spiel des Schlagzeugers, sondern auch an seinem Charakter.

  2. Ja, wie du weiter oben schriebst: Ein bissel Interesse hier und da mal da, aber ne richtige Begeisterung wurde es nie. Mein Einstieg sozusagen war eine Melodia-EP, von den Eltern mitgebracht aus Leningrad: Ensemblije Roling Stonß (in kyrillischen Buchstaben), so um 1975 herum, darauf waren Paint it black, Ruby Tuesday, Lady Jane, Tears go by…

    Wenn einer von den Stones stirbt, dann denkt man doch eher: Jetzt erst? Und wieso geht der voran, der am gesündesten gelebt hat?

    Aber dann las ich von seinem Alkohol- und Drogenproblem in den 80ern. Da hat er also kräftig aufholen wollen und einen schon älteren Körper geschwächt… Nunja.

    Die sind nu halt -biologisch gesehen- dran.

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