Erfurter Plätze # 2

Ein Tag im Februar des Jahres 2000. Ich hatte Winterferien und traf mich wieder mit K. Wir bestiegen den Turm der Ägidienkirche und genossen eine herrliche Rundumsicht auf Erfurt.

Das Foto zeigt Richtung Norden. Ganz hinten sehen Sie die Plattenbausiedlung, in der ich damals wohnte. Wenn Sie der Plattenbausiedlung weiter rechts folgen, entdecken Sie den Turm der Lutherkirche. Kommen Sie nun ein wenig näher, springt Ihnen auf der linken Seite der Turm der Nikolaikirche entgegen. Etwas weiter nach rechts, auf der gleichen Höhe, sehen Sie das Augustinerkloster.

Und wenn Sie nicht an Höhenangst leiden und ein wenig nach unten schauen, erblicken Sie vor Ihrer Nase die jahrelange Baustelle des Universitätshospitals. Mittlerweile wird das Gebäude als Gaststätte vom bayrischen Augustiner-Bräu betrieben.

Wenn Sie nach Erfurt kommen, lege ich Ihnen die Turmbesteigung ans Herzen. Die Ägidienkirche befindet sich am Fuße der sehenswerten Krämerbrücke. Und von dort haben Sie es auch nicht weit zum „Augustiner“!

Weiterführende Links:

https://erfurt-web.de/%C3%84gidienkirche

https://www.thueringen.info/erfurt-aegidienkirche.html

http://www.kj-architekten.de/projekte/modernisierungen-sanierungen/horngasse-34-in-erfurt/

Dieser Beitrag ist K. gewidmet. Da ich meine Kindergarten- und Schulzeit in Gotha verbringen musste und nur an den Wochenenden und in den Ferien in Erfurt war, fiel es mir schwer, dort enge Kontakte zu knüpfen. Den InternatskollegInnen, die aus einem Dorf stammten, ging es anscheinend besser. K. war praktisch die erste Freundin, die ich in Erfurt hatte. Ab Ende der 1990er Jahre trafen wir uns regelmäßig in meinen Schulferien. Wir verbrachten unsere Zeit nicht nur mit Spaziergängen in Erfurt und abschließenden Einkehren in diversen Gaststätten. Wir machten auch Ausflüge rund um Erfurt, wo wir mit ihrem Auto (An das rote Ford Ka erinnere ich mich immer noch!) oder auch mit der Bahn unterwegs waren. Eine der schönsten Erinnerungen ist das Osterfeuer in Salomonsborn im Jahr 2000, bei dem K. weitere FreundInnen einlud und ich mit ihnen einen sehr schönen und lustigen Abend verbrachte.

Als ich nach Wien ging, blieb unsere Freundschaft noch viele Jahre bestehen. In 2007 schaffte ich es zu einem weiteren Osterfeuer in Salomonsborn. Doch die Zeit macht auch nicht vor unseren Lebenswegen halt und trotz diesem Knick denke ich immer wieder an K. Sie gehört zum sehr kleinen Kreis der wertvollsten Personen, denen ich begegnet bin.

2 Kommentare

    1. Und ich weiß nicht, ob ich jemals eine Reise in den Garden State unternehmen werde. (Im Grunde genommen haben mich die USA nie als Reiseziel gereizt, aber die Originalschauplätze vom Boss hätte ich mir schon gerne angesehen…)

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