Aus meiner Musiksammlung: B.B. King & Eric Clapton „Riding With The King“

5441Nie wirklich ein Fan von B.B. King & Eric Clapton gewesen, blätterte ich im Juli des Jahres Zweitausend im aktuellen Katalog von „soundhouse mailorder“ und diese Ausgabe bewarb das Gemeinschaftswerk der Gitarrengötter. Nebenbei: „soundhouse mailorder“ war der kurzlebige Nachfolger von „DISC Center“, aus deren beiden Quellen ich Ende der 90er Jahre/Anfang der Nullerjahre den Großteil meiner CDs bezog. (Das große A war noch weit weg…)

Ohne vorher eine Nummer gehört zu haben, lachte mich das sympathische Cover an. Es versprach mir eine interessante Entdeckungsreise zu einer, zu diesem Zeitpunkt von mir wenig besiedelten, Musikrichtung („Blues“). So bestellte ich aus einem Impuls heraus die CD und erhielt sie wenige Tage später. Ich wusste noch nicht einmal, wer John Hiatt war und dass er der eigentliche Verfasser des Titelliedes ist.

Egal, CD in die Kenwood-Anlage mit noch gut funktionierendem 3-CD-Wechsler hineingeschoben und die ersten Takte von „Riding With The King“ groovten aus den Lautsprechern. Das hat Laune gemacht und es macht mir heute nach knapp 16 Jahren immer noch Spaß, das Titellied zu hören.

Selbst wenn mir die nächsten Nummern nicht mehr gefallen hätten, ich würde die CD allein wegen des Eröffnungsliedes behalten – was aber zum Glück nicht der Fall war. „Riding With The King“ passte einfach zu gut zu King & Clapton und gab auch die Route für die nächsten Stationen vor. Hauptsächlich Beziehungslieder, manche fröhlich-optimistisch, andere doch schwer vom Blues gezeichnet, gehören „Marry You“ und „Hold On I’m Coming“ zu meinen Favoriten. Der „Three O’Clock Blues“ bestimmt die grundlegende Stimmung, der verzweifelte Singsang von Eric Clapton paart sich wunderbar mit dem prägenden Gitarrenspiel von B.B. King. Das lange Gitarrenduell vor dem letzten Vers gehört zu den schönsten Gitarrenstücken, die ich in meinem Musikuniversum erkundet habe.

Der Anstoß, nach langer Zeit wieder einen Beitrag zu meiner Musiksammlung zu schreiben, war das Ergebnis des Zufallsmodus meiner Winamp-Spielliste am Laptop. Das Ergebnis hieß „Riding With The King“ und während des Hörens fragte ich mich, ob es überhaupt ein Video dazu gibt… zum Glück ist für vieles im Leben nie zu spät und ich sah vor wenigen Wochen zum ersten Mal das offizielle Video von „Riding With The King“:

„Riding With The King“ hat zwar noch nie Dauerrotation in meinen CD-Spielern besessen, aber es verdient immer noch, bespielt zu werden. Im Laufe der Jahre hat das Werk immer wieder Zugang zu meinen Anlagen gefunden und es wird mir nicht fad, die klasse Lieder wieder zu hören. Ein kurzweiliges Album, wo die beiden begnadeten Musiker B.B. King und Eric Clapton sich in völlig-bluesiger Harmonie zusammenfinden und schon allein vom Heraushören bin ich mir sicher, dass beide sehr gern an diesem Werk zusammen gearbeitet haben.

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1 Kommentar

  1. na schau, als Verehrer von Clapton und großer Fan von B.B.King selig, hat mir dieser Eintrag richtig Lust gemacht, dass besprochene Werk wieder einmal in Rotation zu versetzen und besonders auf das Gitarrenduell vor dem letzten Vers des „3 o‘ clock blues“ zu achten ( hab den Eindruck ich höre oft viel zu oberflächlich, sodass mir solche Details entgehen). Auch weiß ich jetzt, dass es sogar ein Video zum Titeltrack gibt. DANKE, Sori :)

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